Vielleicht kann es hier bald geradeaus weitergehen (Einmündung L 213 auf die Bonnstraße) (Foto: Schmitz)

Ausbau der Bonnstraße


Die CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf ist sich mit der Stadtverwaltung Pulheim und der IHK Köln einig darüber, dass die Bonnstraße im Bereich Pulheims vierspurig ausgebaut werden sollte. Die Anforderungen an den Verkehr im Zulieferbereich und auf dem Dienstleistungssektor werden immer höher. Mit einem Vollanschluss der Anschlussstelle Frechen Nord (A 4) wird der Verkehr auch auf der Bonnstraße weiter zunehmen.

„Wenn wir in unserer Wachstumsregion weiter Wohlstand und Beschäftigung sichern wollen, müssen wir den Unternehmen hier bei uns die Flächen für Erweiterung und Ansiedlung zur Verfügung stellen, die sie benötigen“, sagt Thorsten Zimmermann, Leiter der Geschäftsstelle Rhein-Erft der IHK Köln. „Und wir brauchen funktionierende Verkehrswege, damit Mitarbeiter, Kunden und Waren ihre Ziele erreichen können.“ Carsten Schweneker, Vorstandsvorsitzender der EBERO AG und Vorsitzender des Wirtschaftsgremiums Pulheim der IHK Köln, fordert nach der jüngsten Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums Ende Juni einen vierspurigen Ausbau der Bonnstraße von der A 4 bis hin zur A 57.

Den Vorschlägen schließt sich die CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf an. Die CDU, vertreten von Hermann Schmitz, Manfred Michatz und Wolfgang Kromer, hat allerdings bei einem Arbeitsgespräch mit Carsten Schweneker, Thorsten Zimmermann und Helmut Schmitz (Geschäftsführer der HUSCH Transporte GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsgremiums Pulheim der IHK Köln) auf die Situation hingewiesen, die sich im Bereich der Wohnbebauung an der Bonnstraße in Brauweiler ergibt. Hier ist ein vierspuriger Ausbau wegen der Nähe zur Bebauung und des dadurch gegebenen Platzmangels unmöglich und nicht tragbar.

Aus diesem Grund schlägt die CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf vor, die L 213 (das ist die tiefer gelegte Straße zwischen Sinthern und Brauweiler, die ehemalige K 10) über die Bonnstraße hinaus in östlicher Richtung um das RWE-Gelände herum mit Anschluss an den Lise-Meitner-Ring zu verlängern und den Lise-Meitner-Ring vom Abzeig Mathildenstraße (zu Lövenich gehörend) in südlicher Richtung bis zur Bonnstraße (in Höhe des Golfplatzes) weiter zu führen.

Da das o. g. Gebiet Gewerbefläche werden soll, ist ohnehin ein Anschluss an das vorhandene Straßennetz notwendig, was einem Bau einer vierspurigen Trasse durch oder am Rand dieser Gewerbefläche entgegenkommt. Carsten Schweneker war von dem Vorschlag begeistert. „Diese Lösung ist in der Bürgerwerkstadt Verkehrssituation Brauweiler von 2008 entwickelt worden und hat die Zustimmung der Verkehrsplaner von ISAPLAN Leverkusen gefunden“, ergänzte Hermann Schmitz, Vorsitzender der CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: Da die KVB eine Trassenführung für die Verlängerung der Stadtbahn-Linie 1 von Weiden West nach Widdersdorf und Brauweiler sucht, könnte die o.g. südliche Verlängerung des Lise-Meitner-Rings dabei durchaus hilfreich sein.

Der CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf ist daran gelegen, eine für alle Seiten machbare Lösung zu finden. Mit den o. g. Vorschlägen wird dem notwendigen Ausbau der Bonnstraße, der Wohnqualität der Anwohner und einer möglichen Verbesserung des ÖPNV Rechnung getragen, und es ist zeitnah möglich.